Wir waren wieder fleissig!

Unter dem Motto «Wer andere führen will, muss zuerst sich selbst führen können»  versammelte sich Dein Vorbereitungsteam – erstmals vollzählig – im wunderschönen Innsbruck. Neben vielen Fortschritten in der Organisation, haben wir das Wochenende auch genützt, um thematisch in die Tiefe zu gehen. Unter fachkundiger Anleitung setzten wir uns mit dem Jahresthema „Leadership zwischen Vertrauen und Verantwortung“ auf einer persönlichen Ebene auseinander:

Welchen Arten von Leadership gibt es? In welchen Bereichen deines Lebens ist Leadership für dich relevant? Die Antworten veranschaulichten uns wie allumfassend und komplex die Thematik ist. Ergänzt durch einen Workshop im Bereich Moderation und Auftrittskompetenz, erlangten wir die notwendige praktische Basis, um durch die SummerAcademy 21 führen zu können.

Es war ein sehr spannendes und lehrreiches Wochenende, aus dem wir viele Erkenntnisse gewonnen haben. Und wir können mit immer mehr Gewissheit sagen: freu dich auf die SummerAcademy `21 – es wird eine Bereicherung für Dein Leben sein!

Vorbereitungswochenende für die SuAc 2021

Hallo Zusammen!

Nach einer langen Corona-bedingten Pause, konnte sich dein SummerAcademy-Team am Wochenende vom 04.-05. Juli endlich wieder treffen, um die Vorbereitungen weiterzuführen!

Beim Auftakt am 01.-02. Februar 2020 lag der Fokus vor allem auf der Wahl des Hauptthemas deiner zukünftigen SummerAcademy 2021. Von den spannenden Themen die vorgeschlagen wurden, wählten wir schlussendlich das Thema “Leadership: zwischen Vertrauen und Verantwortung”. Ausserdem, haben wir die interne Struktur neue erarbeitet, um dieses wunderbare Projekt wieder neu ins Leben zu rufen. Unser Ziel:  jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren die Möglichkeit zu geben, durch den Austausch und der Nähe zu den Dozierenden und anderen TeilnehmerInnen auf eine originelle, aktive und interaktive Weise mehr über das gewählte Thema zu erfahren.

Das zweite Treffen am Wochenende vom 04.-05. Juli erlaubte es uns nun, die Rollen der einzelnen MitgliederInnen in den drei internen Teams (“Organisation”, “Inhalt” und “Kommunikation”) noch genauer zu definieren, so dass sich unser Arbeiten noch effizienter gestalten lässt. Wir zogen auch Bilanz über die Fortschritte der einzelnen Teams, und konnten erfreut feststellen, dass wir seit Februar gute Fortschritte gemacht haben: Unter anderem haben wir unsere Website modifiziert und begannen, aktiv in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und LinkedIn zu kommunizieren.

Wir haben in den letzten Monaten ein spannendes Programm für die SummerAcademy 2021 zusammengestellt: Vom 30. August bis 3. September 2021 erwarten euch jede Menge Plenen, praxisorientierte Workshops, Austausch in Kleingruppen, aber auch Zeit für Introspektion und Reflexion.

Jede dieser Aktivitäten wird das Thema in einer seiner zahlreichen Facetten behandeln. Für die Plenen haben wir bereits mit den meisten Dozierenden Kontakt aufgenommen. Jeder der Dozierenden besitzt die Expertise über einen von vielen Aspekten, welche wir gerne während der SummerAcademy 2021 erforschen möchten. Eine gute Neuigkeit ist, dass die meisten von ihnen bereits zugesagt haben! Eine kurze Vorstellung der Dozierenden erwartet euch demnächst auf unserer Website und auf dem Flyer.

Gemeinsam geben wir unser Bestes, um euch eine spannende und inspirierende SummerAcademy zu ermöglichen! Für das Team der SummerAcademy gibt es also noch viel zu tun! Trotzdem blicken wir mit Zuversicht auf die nächsten Monate und freuen uns schon jetzt euch eine unvergessliche SummerAcademy 2021 zu bieten!

Bis zum nächsten Mal!

Dein Vorbereitungsteam der SummerAcademy 2021

Wie war die SummerAcademy 2019?

Vom 09. bis zum 13. September 2019 fand in Baar die erste internationale SummerAcademy statt. Während einer Woche widmeten sich Teilnehmende und Dozierende gemeinsam dem Thema «Entscheidungen». Diese Woche wurde von einer Gruppe junger Menschen gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.

Laut den Beteiligten, Dozierenden und TeilnehmerInnen war die Woche bereichernd auf eine einzigartige Weise. Was macht die Summer-Academy aus?

Teilnehmende sagen:

„eine Mischung aus Hirn- und Seelenfutter“

„Ich finde, dass die Gemeinschaft, die sich unter allen Teilnehmenden der Summer Academy entwickelt hat, der Höhepunkt unserer gemeinsamen Reise war.“

 „Ich habe noch nie eine so intensive Woche erlebt –sie war persönlichkeitsprägend. Sehr eindrücklich!“

„Hier ist Raum für Dialog – und zwar hoch 10!“

„Es braucht eine Fortsetzung! Dies ist ein spannendes Format! Wir Jungen schätzen es, solche Gesprächspartner zu haben, mit denen wir Lebensthemen angehen können.“

Roman Siebenrock über die SummerAcademy 2019

Simone Jeannin über die SummerAcademy 2019

Die SummerAcademy 2019 war eine Woche gemeinsamen Lernens von Teilnehmenden und Dozierenden, Wissensausaustausch auf Augenhöhe, eine geniale und Spuren hinterlassende Zeit. Und das Schönste: Die SummerAcademy 2021 ist in Planung!

Entscheidungen

Entscheidungen sind wie die Menschen selbst, jede einzigartig und einmalig, keine wird ein zweites Mal gleich getroffen. Der Weg zu Entscheidungen ist so unterschiedlich wie es auch die Menschen sind. Manche trifft man spontan und unüberlegt, aus purer Begeisterung – wie meine Entscheidung als Referentin an der SummerAcademy mitzuwirken. Nicht dass ich es bereuen würde, ganz und gar nicht! Doch es erfüllt mich mit Ehrfurcht und wohl auch Furcht, mich zu fragen, was in meiner Erfahrung für andere wichtig und hilfreich sein könnte.

Mit anderen Entscheidungen geht man sprichwörtlich «schwanger», überlegt viel, wägt ab, fragt um Rat, googelt, nützt alle zur Verfügung stehenden Informationskanäle und weiss dann ganz genau, was am Tag X zu tun ist. Nur … das Kind ist dann erst geboren, es wird sich dann entwickeln und vielleicht eigene, unvorhersehbare Wege einschlagen. Eine Entscheidung hat immer Konsequenzen, manche vorhersehbar, andere vielleicht auch nicht.

Aktuell bin ich in der Situation, für die Leitung zweier Bildungshäuser verantwortlich zu sein. Um gut zu verstehen, wie ich diese Aufgabe am besten meistern könnte, habe ich letzthin das Team eines Hauses gefragt, wozu sie ein/en Geschäftsführer/in brauchen. Eine Teamleiterin reagierte belustigt, so eine Frage hätte sie noch nie gehört. Tatsächlich läuft der Alltag in manchen Betrieben vielleicht anders ab. Der Chef sagt, wo es langgeht und alle laufen brav hinterher. Doch meine Situation zwischen zwei Häusern hin und her zu fahren und nirgends wirklich «die Hände in den Teig» legen zu können, hat mir eine andere Perspektive eröffnet. Als Führungsperson kann ich so gut wie alles delegieren, ich brauche nur Mitarbeiter zu finden, die alle notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten haben, die anfallenden Aufgaben zu erledigen. Durch die Verknappung meiner Zeit muss ich mich nun auf das wesentliche, eigentliche meiner Führungsaufgabe konzentrieren: das Entscheiden.

Obwohl ich als Betriebswirtin in der Ausbildung einige Werkzeuge fürs Entscheiden erhalten habe und auch durch meine berufliche Tätigkeit viele Erfahrungen sammeln konnte, merke ich doch immer wieder, dass jede Entscheidung eben auch immer eine neue ist. Sie mag einer vergangenen ähnlich sein, doch in anderen Umständen. Ich glaube, dass man nicht lernen kann, richtige Entscheidungen zu treffen (zum Thema richtig oder falsch ein andermal). Wer nun meint, dann müsse er oder sie ja gar nicht an die SummerAcademy kommen: falsch! Die Kompetenzen für eine sinnvolle Entscheidungsfindung kann man lernen.

Um eine Entscheidung treffen zu können, brauche ich einerseits Wissen über den Sachverhalt und die möglichen Alternativen. Dazu gibt es Handwerkszeug, das mir helfen kann, auch keinen Aspekt in der Entscheidungsfindung zu vergessen. Methoden, die mir helfen, eine Entscheidung analytisch herzuleiten und zu begründen.

Andererseits muss ich das Ergebnis meiner Analyse qualitativ bewerten. Was sind meine Wertvorstellungen und ethischen Grundsätze? Worin finde ich den Sinn meines Lebens und daraus abgeleitet auch den Sinn jeder einzelnen Entscheidung, die ich im Laufe meines Lebens zu treffen habe. Das erfordert Reflexion und Austausch, Kennenlernen anderer Meinungen, in die Haut anderer schlüpfen, spüren, was sie spüren.

Ein Event wie die SummerAcademy ist eine einzigartige Gelegenheit an beiden Kompetenzen zu arbeiten. Ich höre von Methoden und erfahre wie andere damit umgehen. Ich kann meine Vorstellungen auf den Prüfstand stellen, andere hören, mir neue Horizonte eröffnen lassen, im Austausch mit anderen näher zu mir kommen.

Es gibt nur wenige Entscheidungen, die nur mich selbst betreffen, vielleicht auch gar keine. Das allein wäre es schon wert, darüber nachzudenken. Und ist es möglich, nicht zu entscheiden? Über diese Frage nachzudenken war für mich eine echte Offenbarung. Ich freue mich schon darauf, mich mit euch darüber auszutauschen.

_____________

Gertraud Wachmanm – Studierte Handelswissenschaften in Wien. Nach einigen Jahren Berufserfahrung in Österreich zog sie in die Schweiz, wo sie im Management und Financial Accounting der UBS Schweiz AG als Projektleiterin für lokale und internationale Projekte tätig war. Während zehn Jahre leitete sie das Begegnungs- und Bildungszentrum Eckstein in Baar und ist seit September 2018 Geschäftsführerin des Am Spiegeln dialog.hotel.wien.

Wenn mich eine Entscheidung überrascht

Vor über einem Jahr bin ich nach Bern gezogen. Mehrere Entscheidungen führen mich dahin. Ausschlaggebend war, dass mein Freund und ich spürten, es ist an der Zeit, zusammen zu ziehen. Eines Sonntagabends, als wir uns verabschiedeten, um beide in unsere WGs zu gehen, da sprach Jannik aus, was wir beide fühlten: „Jetzt ist es wirklich an der Zeit, dass wir zusammenwohnen.“ 

Zu diesem Zeitpunkt, es war im Herbst 2017, beschlossen wir, dass wir zusammenziehen werden. Schon lange verspürten wir diesen Wunsch, doch in diesem einen Augenblick, an diesem Sonntagabend, da wussten wir beide, jetzt ist die Zeit dazu gekommen. Die Entscheidung, wo wir unser gemeinsames Wohnen beginnen wollen, war rasch klar. Studium und Arbeit gaben den Rahmen dazu. Wir entschieden uns für Bern. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir keine Gedanken dazu gemacht, wie es ist, in der Stadt Bern zu leben. Ich dachte daran, zusammen zu ziehen mit meinem Freund, und das war das Entscheidende. Doch ich wusste noch nicht, wie es sich in Bern lebt… 

Geht es dir manchmal auch so, dass du etwas beginnst, zum Beispiel eine neue Arbeitsstelle, eine Ausbildung, eine Sportart, eine Bekanntschaft, einen Wohnortswechsel, und gar noch nicht weißt, wohin dich das führen wird? Man entscheidet sich für eine Veränderung oder einen Neuanfang in einem Bereich des Lebens. Doch man kennt nicht alle Folgen, die diese Entscheidung mit sich bringt. Plötzlich wird einem bewusst, dass man sich zwar entscheiden hat für etwas, aber gar nicht wusste, wofür genau man sich entschieden hat. Schlussendlich zeigt dir dann die Zeit, wie sich deine Entscheidung auswirkt. Die Ausbildung war genau das richtige, oder die neue Sportart gefällt mir zwar nicht, aber ich habe eine neue Freundschaft gewonnen dadurch. Bei einem Wohnungswechsel wird einem oft erst mit den Wochen und Monaten klar, was die Vorzüge und Schwierigkeiten am neuen Ort ist. Für diese Nachbarn hast du dich ja nicht entschieden. Vielleicht für die schöne Wohnlage, aber dass der Wald so nahe ist, war dir gar nicht bewusst. Kennst du solche Situationen auch?

Als ich mich mit meinem Freund zusammen dazu entschied, nach Bern zu ziehen, da konnte ich mir nicht vorstellen, wie es ist, in Bern zu leben. Die Entscheidung finde ich bis heute gut, obwohl ich nicht wusste, wie sich die Situation entwickelt. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Veränderung. 

Ich wusste tatsächlich nicht, dass der Wald in 4 Minuten von meiner Haustüre erreichbar ist. Und dass man bei klarem Himmel einen Teil der Bergkette sehen kann. Ich habe mich für diesen Wohnort entschieden, ohne alle Folgen zu kennen. Doch jeder neue Tag zeigt mir, wieso es gut ist, hier zu wohnen und wie schön es ist, diese Erfahrung mit meinem Freund zu teilen. Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung, ich bin glücklich in Bern.

„Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenden Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird. (Charles de Gaulle)

_____________

Freunde sagen über Simone Jeannin: fürsorglich, freundlich, witzig, neugierig, intelligent, tiefsinnig, konzentriert, träumerisch, fokussiert, hilfsbereit, nett, zielstrebig, organisiert, ehrlich, easygoing, faithful.