SuAC 2021: Statements zu den Vertiefungen

Leadership in der Ökologie

Uns bot sich die Gelegenheit, über die umweltbewusste und nachhaltige Zukunft nachzudenken und dies auf ein Fallbeispiel anzuwenden. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit, Natur und Materie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durch einen Ausflug erleben zu können. Durch die kreative Zusammenarbeit ist ein fröhlicher Teamgeist entstanden.

Camila Bucher (Luzern, 25)


Leadership in der Spielpädagogik

Spiele spielen, Spiele gut anleiten, den oft unterschätzten Wert des Spielens erfahren. Wir hatten eine super Zeit, sehr viel Spass und nehmen viel Inspiration mit.

Antonia Deister (Weinheim, 19), Manuel Ledergerber (Zürich, 23)


Leadership in der Wirtschaft

Der Workshop hat mir die Augen geöffnet für viel zwischenmenschliche und ökonomische Spannungsfelder. Mir wurde bewusst, dass meine Prioritätensetzung ihren Preis hat – und in meiner Verantwortung liegt.

Aline Züger (Zürich, 25)


Leadership in der Kunst

Ich habe etwas wiedergefunden, wovon ich ausgegangen war, dass ich es gar nicht verloren hatte: Das innere Kind in mir, das Freude am Malen hat. Als Kind stand ich nicht mit Angst vor einem weiβen Papier, sondern ich habe einfach angefangen und daraus hat sich ein Kunstwerk entwickelt. Nun habe ich wieder neu verstanden, dass «wertfreies Malen» den Mut braucht, zu mir selbst zu stehen und mich selbst zu leiten.

Lena Stalder (Biel, 20)


Leadership in der Verbandspolitik


Klimawandel oder die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sind herausfordernde Themen unserer Gesellschaft. Solche Herausforderungen können nicht nur individuell angegangen werden, auch vorhandene Strukturen müssen verändert werden. Im Seminar wurden konkrete Wege aufgezeigt, wie sich Menschen in Verbänden mobilisieren, organisieren und echte Veränderungen in Wirtschaft und Politik bewirken können. Ich fand also ausgerechnet in der Auseinandersetzung mit «Verwaltungen» – wovon ich erwartet hatte, dass sie eher trocken oder gar langweilig werden würde – einen Weg aus der drohenden Ohnmacht gegenüber grossen gesellschaftlichen Herausforderungen.


Nina Marra (Bern, 25)


Leadership in der Musik

In diesem Praxisfeld lernten wir unsere Haltung und Stimme gezielt zu verwenden, um Führung zu übernehmen In vielen lustigen Übungen sprangen wir über unseren Schatten. Eine aufrechte Haltung und eine klare Sprache können im Alltag beinahe überall verwendet werden, um selbstbewusst aufzutreten.

Dorothee Breitinger (Horboden, 19)


Leadership im Genderkontext

Heutzutage ist das Thema Gender besonders im Kontext von Führung sehr präsent. Für uns zentral war es, zu erkennen, dass Leadership die gleichen Anforderungen an beide Geschlechter stellt. Die unterschiedliche Sozialisierung führt allerdings dazu, dass Männer und Frauen unterschiedliche Baustellen haben, wenn sie in eine Führungsposition wachsen. Für mich auffällig war, dass wir bei Frauen in Führung männertypische Qualitäten besonders schätzen und auch umgekehrt. Das ganze hat zu äusserst angeregten Diskussionen geführt.

Miriam Stuke (Basel, 23)


Leadership in der Kommunikation

Das Besondere an der Vertiefung war für mich die Praxisnähe. Unsere Aufgabe war es, ein Kommunikationsbüro aus den Teilnehmenden auf die Beine zu stellen. Dabei durften wir nie für uns selber einstehen, sondern wurden von einem*r Teammitgliede*rin vorgestellt und von den anderen eingeteilt. Dieses Spannungsfeld zwischen «bewerten» und «bewertet werden» hat mich erfahren lassen, dass meine Kommunikation wichtig ist, weil Menschen aus Zeit- und Austauschknappheit auf einfache Kriterien reduziert werden, wenn es darum geht, ihre Fähigkeiten zu bewerten. Bei dieser Vertiefung ist mir die Emotionalität eines Teambuilding-Prozesses bewusst geworden und ich habe ein tieferes Verständnis für «Leadership im Feld der Kommunikation» gewonnen.

Etienne Frelechoz (St.Gallen, 24)


Leadership in existentiellen Situationen

«Know yourself», «Lead yourself», «motivate others»: Diese drei Leitsätze begleiteten uns durch das gesamte Seminar: Sich selbst leiten (und leiden) können, um andere zu leiten. Inputs, Bilder und Modelle ermöglichten aktiven und lebendigen Austausch. Für uns waren diese Tage ein Prozess des individuellen und gemeinsamen Kennen-Lernens. Die ganze Woche bot in einem geschützten Raum Platz für offene Gespräche, für die wir dankbar sind.

Marie Deregowski (Köln, 27), Boniface Fugel (Mülheim, 28)


Leadership im Tangotanz

Einerseits haben wir Geschichte und Tanzschritte des Tangos erlernt, und andererseits erfahren, wie man im Tanz führt. Es war überraschend, wie Elemente von Leadership im Paartanz auch wunderbar auf andere Lebensbereiche übertragen werden können. Es braucht Vertrauen, Kommunikation, Übung, einen Leader und einen Follower. Manchmal braucht es eine Person, die bestimmt, um gemeinsam zu arbeiten. Das alles haben wir mit viel Freude, Spaβ und Interesse in den wenigen Stunden gelernt.

Valentina Binder (Wien, 19)

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